Mach das Beste aus der neuen Kulturförderung!

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Es gibt neue Fördergrundsätze zur Förderung von Kultureinrichtungen.

Es soll Unterstützungen für den Neustart und die Verbesserung von bisher unzureichendem Equipment geben. Dies gilt für Unternehmen und selbstständige Künstler.

Nutzt diese Chance und diese Zeit um euch gut auf die nächste Saison vorzubereiten!

Gerne unterstützen wir euch!

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NEUSTART KULTUR

Fördergrundsätze der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

für den Programmteil

„Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen

zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“

Stand: 10.07.2020

1.) Förderziel und Zuwendungsempfänger

 Das Programm NEUSTART KULTUR zielt auf einen Neustart des kulturellen Lebens in

Deutschland in Zeiten von Corona und danach, indem Kultureinrichtungen und -akteure zur

Wiedereröffnung ihrer Häuser, Programme und Aktivitäten ertüchtigt werden. Dadurch

sollen neben der dringend notwendigen Wiedergewinnung eines vielfältigen

Kulturangebots gleichzeitig wieder eine Beschäftigungs- und Erwerbsperspektive für

Kulturschaffende entstehen. NEUSTART KULTUR unterteilt sich dabei in vier

Programmteile.

 Mit dem Programmteil „Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur

Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“ sollen

Kultureinrichtungen bei ihrer Wiedereröffnung und dem wiederaufgenommenen Betrieb

unterstützt werden, insbesondere bei der Umsetzung von investiven Schutzmaßnahmen

anlässlich der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie sowie mit Blick auf

zukunftsgerichteten Investitionen zur Stärkung der Attraktivität der Kultureinrichtungen bei

Wiedereröffnung und Weiterbetrieb. So sollen Kultureinrichtungen auch in Zeiten der Krise

ihren kulturellen Auftrag erfüllen können und als Orte der Begegnung und Teilhabe mit

künstlerischen und kulturellen Mitteln zur Verbesserung der Lebensbedingungen der

Menschen beitragen.

 Für diesen Programmteil sowie für die investive Kinospielstättenförderung stellt die BKM

einmalig bis zu 250 Millionen Euro Fördermittel für investive Maßnahmen zur Verfügung.

Die Gelder kommen kulturellen Einrichtungen zugute, deren regelmäßiger Betrieb nicht

überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird, sowie soziokulturellen Zentren.

Hierbei wird auf die kontinuierliche Grundfinanzierung der Einrichtungen abgestellt; nicht

dauerhafte öffentliche Projektförderungen bleiben unberücksichtigt.

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 Antragsberechtigt sind die Rechtsträger nachfolgender Kultureinrichtungen:

a) Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche

Gedenkstätten

b) Theater, künstlerische Produktionsorte, Festspielhäuser, auch Festivals

c) Musikaufführungsstätten und Musikclubs, auch Festivals,

d) Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren

e) Kleinkunstbühnen und Varieté-Theater

f) Zirkusse

g) Sonstige Kultureinrichtungen

Kinospielstätten werden in einem separaten Förderprogramm berücksichtigt.

 Antragsberechtigt sind rechtsfähige juristische Personen und Personengesellschaften mit

Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland, die eine ordnungsgemäße

Geschäftsführung gewährleisten können und in der Lage sind, die Verwendung der

Fördermittel bestimmungsgemäß nachzuweisen und deren Tätigkeit in den letzten zwei

Jahren einen kulturellen Schwerpunkt entsprechend oben genannter Sparten hatte.

 Antragsberechtigt sind auch Träger, die ihre Veranstaltungen dezentral durchführen.

2.) Gegenstand der Förderung

 Gefördert werden investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen von

Kultureinrichtungen (ortsfeste und kulturelle Träger mit dezentralen Aktivitäten) sowie im

Rahmen von Festivals und anderen kulturellen Veranstaltungen, die zur nachhaltigen

Reduktion von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren

öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich sind, sowie projektbezogene

Personal- und Sachausgaben.

 Förderfähige Maßnahmen sind z.B.

o Einbau von Schutzvorrichtungen (z.B. Schutzscheiben an Kassen, Garderoben,

Proberäumen, Arbeitsplätzen usw.)

o Optimierung der Besuchersteuerung vor und in der Einrichtung. Dazu zählen

beispielweise die Umstrukturierung von Einlasskontrollen und der Wegeführung

bzw. Personenleitsysteme wie auch ggf. der Umbau, die Erweiterung oder der

Ersatz von Ausstattungsgegenständen, z.B. fester Bestuhlungen und Bühnen

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o Erstellung und Veröffentlichung von Hinweisen v.a. für Besucher vor und in der

Einrichtung (z.B. Informationen, Aushänge, Beschilderungen und sonstige

Visualisierungen

o Anschaffung von Technik und Ausstattung für Open-Air-Veranstaltungen und

dezentralen Einsatz, mobile Formate

o Maßnahmen zum Ausbau der eigenen IT-Infrastruktur (z.B. Telefon- und

Videokonferenz-Technik; Laptops und sichere Internet-Lösungen für „Mobiles

Arbeiten“)

o Technische und sonstige Ausstattung und Anwendungen einschließlich

Programmierung (z.B. bargeldlose Kassensysteme, Online-Ticketing-Systeme ggf.

mit Termin-/Platzvergabe-Tool, Lautsprecher-Anlagen, digitale Präsentations-,

Veranstaltungs- und Bühnentechnik, Audioguides, App-Techniken,

marktunabhängige Streamingdienste)

o Beschaffung von Reinigungs- und Infektionsschutzausstattung inkl. Bedarf an

Desinfektionsmitteln, Einweg-Handschuhen und Mund-Nasen-Bedeckungen

o Modernisierung und Einbau von sanitären Einrichtungen

o Klima- bzw. Belüftungssysteme inkl. entsprechender Filteranlagen

o Pandemiebedingt notwendige Erweiterung oder Veränderung der Nutzflächen für

Publikum, Künstler und Verwaltung/Organisation

 Die Maßnahmen sollen sich an einem innerbetrieblichen Hygienekonzept sowie ggf. an

einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, der Gesundheitsministerien und

-ämter o.a. orientieren.

 Bei den Maßnahmen ist die barrierefreie Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung

soweit wie möglich sicherzustellen.

 Zur Umsetzung der Maßnahmen sind ökologisch sinnvolle Möglichkeiten zu wählen

(wiederverwendbare Materialien und Ausstattung, möglichst geringer Energie- und

Ressourcenverbrauch, nachhaltige Veranstaltungen und Mobilitätskonzepte etc.), die

möglichst auch dazu beitragen sollen, den ökologischen Fußabdruck beim Antragsteller zu

verbessern.

 Die Förderung nichtprojektbezogener, d.h. laufender und anderweitiger Personal- und

Sachkosten, sowie die Förderung von Baumaßnahmen, von Immobilienerwerb und von

Folgekosten sind ausgeschlossen.

 Die Förderung bereits getätigter oder beauftragter Investitionen ist nicht zulässig.

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3.) Finanzierung

 Es sollen mindestens 10% an Eigen- und/oder Drittmitteln eingebracht werden. In

begründeten Ausnahmefällen kann hiervon abgewichen werden.

 Der Eigenanteil kann durch zweckgebundene Zuwendungen Dritter (auch Sponsoring,

Spenden) und durch Eigenmittel erbracht werden. Hierzu zählen auch Einnahmen aus allen

Formen von Bezahlangeboten und Teilnehmergebühren.

 Bundesmittel können in einer Höhe von 5.000 Euro bis 100.000 Euro pro Kultureinrichtung

bzw. -akteur bewilligt werden. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich.

 Pro Kultureinrichtung wird maximal eine Zuwendung aus diesem Programmteil gewährt.

Aufstockungsanträge sind grundsätzlich ausgeschlossen.

 Die nach § 15 des UStG als Vorsteuer abziehbare Umsatzsteuer ist nicht zuwendungsfähig.

 Die Bundesmittel stehen nur einmalig zur Verfügung. Aus einer Förderung erwächst kein

Anspruch auf etwaige weitere Förderungen.

 Die Auszahlung der Mittel richtet sich nach den geltenden haushaltsrechtlichen

Bestimmungen. Die Zuwendung darf nur auf Anforderung ausgezahlt und nur insoweit und

nicht eher angefordert werden, als sie alsbald, d.h. innerhalb von sechs Wochen nach der

Auszahlung, für fällige Zahlungen benötigt wird.

4.) Verfahren

 Der Förderantrag kann ab Ausschreibungsbeginn der jeweiligen mittelausreichenden Stelle

bis spätestens 31. Oktober 2020 per E-Mail eingereicht werden. Die Antragsformulare und

Kontaktdaten der mittelausreichenden Stellen finden sich hier:

a) Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche

Gedenkstätten (https://www.dvarch.de)

b) Theater, künstlerische Produktionsorte, Festspielhäuser, auch Festivals

(https://www.neustartkultur.dthg)

c) Musikaufführungsstätten und Musikclubs, auch Festivals (https://www.gema.de)

d) Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren

(https://www.soziokultur.de)

e) Kleinkunstbühnen und Varieté-Theater (https://www.neustartkultur.dthg)

f) Zirkus (https://www.zirkus-vielfalt.de/neustart-kultur)

Die Mitgliedschaft in einem Verband, der als mittelausreichende Stelle fungiert, ist nicht

erforderlich.

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 Folgende Unterlagen sind im Rahmen des jeweiligen Verfahrens bereit zu stellen:

o Förderantrag: ausgefüllte Original-Datei sowie als gescannte pdf-Datei mit

händischer Unterschrift und vollständigem Ausgaben- und Finanzierungsplan

o ggf. schriftliche Bestätigung anderer Förderer

o gültige Satzung oder vergleichbares Dokument, möglichst Handels-

/Vereinsregisterauszug

o Nachweis über die Vertretungsberechtigung des Unterzeichners

o Nachweise über die ordnungsgemäße Geschäftsführung (Jahresabschlüsse der

letzten 2 Jahre)

o Erklärung, dass regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand

finanziert wird

o Erklärung, ob und wenn ja, welche Leistungen aus anderen Corona-bedingten

Zuschussprogrammen des Bundes und der Länder in welcher Höhe in Anspruch

genommen wurden und wie diese von der beantragten Maßnahme abgrenzbar ist

o Erklärung, dass Steuern und Sozialabgaben ordnungsgemäß abgeführt werden.

 Antragsberatung, Prüfung, Gewährung und Auszahlung der Fördermittel erfolgen durch die

zuständige mittelausreichende Stelle. Grundlage für die Bewilligung, Auszahlung und

Abrechnung der Mittel ist ein privatrechtlicher Zuwendungsvertrag i.S. von Nr. 12.5 der

Verwaltungsvorschriften zu § 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO).

 Die Anträge werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Anträge gelten

erst dann als formal ordnungsgemäß gestellt, wenn sämtliche antragsbegründende

Unterlagen zur Prüfung vorliegen. Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben

wurden, spätestens jedoch am 31. Oktober 2020.

 Es besteht kein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung. Die mittelausreichende Stelle

entscheidet aufgrund pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren

Haushaltsmittel über die Verteilung der Mittel. Die Zuwendungen stehen unter dem

Vorbehalt etwaiger Sperren und sonstiger Bewirtschaftungsmaßnahmen.

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5.) Allgemeine Bestimmungen

 Eine Inanspruchnahme von Fördermitteln aus diesem Programm schließt die

Inanspruchnahme von Leistungen des Bundes und/oder der Länder zur Abmilderung der

COVID-19-Pandemie, die einem anderen Zweck dienen, nicht aus; Leistungen, die

demselben Zweck der unter Nr. 2 aufgeführten Maßnahmen dienen, werden hingegen

angerechnet.

 Soweit für eine Maßnahme neben der Förderung aus diesem Programm auch Leistungen

aus anderen – nicht im Zusammenhang mit COVID-19 stehenden – Programmen in

Anspruch genommen werden sollen, muss ebenfalls sichergestellt sein, dass die Leistungen

unterschiedlichen Zwecken dienen und voneinander abgrenzbar sind.

 Fördermittel werden einmalig als nicht rückzahlbarer Zuschuss in der Regel als

Festbetragsfinanzierung nach Maßgabe dieser Fördergrundsätze und analog der §§ 23, 44

der Bundeshaushaltsordnung einschließlich der hierzu erlassenen Verwaltungsvorschriften

gewährt. Für die ggf. erforderliche Aufhebung und die Rückforderung der gewährten

Förderung gelten analog die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG).

 Die „Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung des Bundes“

werden Bestandteil des Zuwendungsvertrages

(www.bva.bund.de › ZMV › nebenbestimmungen_anbest_p_2019).

 Mit den Vorhaben darf vor Antragstellung und bis zum Abschluss des Zuwendungsvertrags

nicht begonnen worden sein. Der Förderantrag kann mit einem Antrag auf einen

förderunschädlichen vorzeitigen Vorhabenbeginn verbunden werden. Als Vorhabenbeginn

ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder

Leistungsvertrages zu werten.

 Die Verwendungsnachweise der Antragsteller sowie die Gesamtverwendungsnachweise

der mittelausreichenden Stellen sind Gegenstand der Prüfung durch die

Bewilligungsbehörde.

 Es werden nur Vorhaben gefördert, die mit dem EU-Beihilferecht i.S.d. Artikel 107 AEUV

vereinbar sind. Insbesondere werden keine Einrichtungen gefördert, die einer

Rückforderungsanordnung aufgrund eines früheren Beschlusses der Kommission zur

Feststellung der Unzulässigkeit einer Beihilfe und ihrer Unvereinbarkeit mit dem

Binnenmarkt nicht nachgekommen sind. Dieses Sofortprogramm ist gemäß Art. 53 AGVO

von der Notifizierungspflicht durch die EU-Kommission freigestellt, sofern die ggf.

einschlägigen Regelungen der AGVO beachtet werden.

 Der Bundesrechnungshof ist gemäß §§ 91, 100 BHO zur Prüfung berechtigt.

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6.) Geltungsdauer

Diese Fördergrundsätze gelten ab deren Veröffentlichung bis zum 31. Dezember 2021.

Nähere Informationen finden sich auf der BKM-Homepage

(https://www.kulturstaatsministerin.de) sowie auf den Internetseiten der mittelausreichenden

Stellen.



Last update: Nov 17, 2020

Hugo Noel

Name: Hugo Noël President of CircusConcepts and internationally recognised Artist Grew up in: St-Antoine-de-Tilly, Québec, Canada Raised part-time on a sailboat sailing around the Atlantic Ocean, Hugo is a very friendly person who likes to spend quality time with friends. Since he discovered circus in 2003, he has been consumed by his passion for creation and physical accomplishments. He first started by learning the basics at the Québec Circus School, and at the same time started competing in trampoline. Just in time for him to finish his studies in mechanical engineering, he was hired by Cirque Starlight, in Switzerland, where he made his debut as a professional circus performer. He since then worked for various companies in touring or fixed show in Europe and America. After leaving the “LOVE” show in Las Vegas, he went back to Canada to perform his many skills in corporate events. His acts have had since a great success, having been presented in over 25 countries around the world, more than 15 festivals and numerous awards, including 4 at the most recognised circus festival of Monte-Carlo, and his act was again presented in 2016 for the "Best of last 40 years" in Monte-Carlo. There are now an average of 15 artists working for Circus Concepts for galas and shows, and also have 3 persons working with us in the office engineering side of the company, 4 in the manufacture, creating the dream apparatus of the artists. Using the skills he has been taught by his father since very young, and other knowledge he acquired in a work and study education in Mechanical Engineering and while he “ran away with the circus”, Hugo also draws and shapes metal to help circus artist achieve success – making people believe in dreams. See shows.circusconcepts.com for more info on shows.

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